Aktuelles

Die Initiative Veggietag Göttingen lädt ein zum

 6. veganen Mitbring-Brunch

Sonntag 18. Februar 2018 von 10:30 bis 15 Uhr

Arbeit und Leben, Lange-Geismar-Straße 74, Göttingen

Teilnehmer-Zähler: 21

plus 28 städtische Schulen     

und 14 städtische Kitas!

Rezept des Monats

Flammkuchen mit Roter Beete

 

Guten Appetit!

Die Veggietag-Initiative ist Projekt der Klima-Werkstatt Göttingen
Die Veggietag-Initiative ist Projekt der Klima-Werkstatt Göttingen

Schauen Sie auch in unserer Presse-Sammlung vorbei...

Rezepte

Hier werden die Rezepte des Monats gesammelt.

 

Kennen Sie ein leckeres vegetarisches Rezept? Schreiben Sie es uns und es wird hier veröffentlicht. Hier gehts zum Kontaktformular.

Flammkuchen mit Roter Beete

von Renate Holz

für 4 leichte Portionen

 

Teig

250 g Mehl 1050er

ca. 125 ml Wasser lauwarm

15 g frische Hefe

30 ml Olivenöl

5 g Salz

 

Belag

ca. 400 g Rote Bete gegart und geschält

200 g Creme fraiche

25 g Kürbiskerne

12 frische Salbeiblätter (oder halbe Menge getrocknete)

1 kl. Knoblauchzehe

etwas Öl

Salz

Pfeffer

100 g Schafskäse

 

Alle Zutaten für den Teig mischen, ca. 10 - 15 min. kneten

abdecken, mindestens 1 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen

 

Rote Bete in Scheiben schneiden

Kürbiskerne, Salbeiblätter, Knoblauchzehe trocken fein pürieren

mit Creme fraiche verrühren, mit Öl zu streichfähiger Konsistenz verrühren, salzen, pfeffern

 

Ofen auf 200° C vorheizen

 

Teig nochmals durchkneten, vierteln, zu dünnen Fladen ausrollen, einen Rand formen

Creme fraiche gleichmäßig aufstreichen

Rote Bete darauf verteilen, leicht pfeffern

Schafskäse verteilen

 

ca. 12 - 15 min backen

 

Variante

Kürbiskerne, Salbeiblätter, Knoblauchzehe und Öl durch 2 - 3 EL Pesto ersetzen

Himmel und Äd

von Renate Holz

für 4 Portionen

 

Äd

1 kg mehlig kochende Kartoffeln

1 - 2 Lorbeerblätter

Salz

1 EL Butter oder Margarine

2 - 3 Zwiebeln

Salz, schwarzer Pfeffer

1 EL Butter oder Margarine

 

Kartoffeln schälen, zerteilen, mit Lorbeerblatt in Salzwasser garen,

abgießen, Lorbeerblatt entfernen, ausdampfen lassen

Zwiebeln häuten, längs halbieren, in sehr schmale Streifen schneiden,

in Fett braten, bis sie leicht braun sind, salzen, pfeffern

 

Himmel

750 g säuerliche Äpfel

1 - 2 EL Zucker

weißer Pfeffer

Äpfel schälen, entkernen, in Spalten schneiden,

in möglichst wenig Wasser gar dünsten

zurückhaltend mit Zucker und Pfeffer würzen

 

anrichten

Kartoffeln zusammen mit Butter / Margarine grob zerstampfen

Äpfel unterheben, auf Teller geben (oder beides nebeneinander auf Teller geben)

Zwiebeln darüber geben

Gebackener Kürbis mit Kartoffelstampf

von Renate Holz

für 4 Portionen

 

Kürbis

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 bis 1,5 kg)

 4 EL (Oliven-) Öl

 ½ Zitrone Bio

 Salz, Pfeffer

 1 Tl getrocknete Kräuter, z.B. Kräuter der Provence

Kürbis waschen, teilen, gründlich entkernen und mit Schale in Spalten schneiden. Schalenabrieb und Saft der Zitrone mit dem Öl und den Kräutern verrühren, den Kürbis damit einpinseln, salzen und pfeffern. Auf einem Blech im Backofen bei ca. 200° C ca. 20 min backen.

 

Kartoffelstampf

ca. 750 g mehligkochende Kartoffeln

ca. 1/8 l Kochwasser oder heiße Milch

1-2 Lorbeerblätter

Salz, Pfeffer

Kartoffeln waschen, schälen, mit Lorbeerblättern in Salzwasser gar kochen, abgießen, Kochwasser dabei nach Bedarf auffangen, Lorbeerblätter entfernen. Kochwasser oder Milch zu den Kartoffeln geben, kräftig stampfen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

anrichten

Kürbisöl

Kürbiskerne

In einen großen Klecks Kartoffelstampf eine kleine Kuhle formen und Öl einfüllen. Die Kürbisspalten daneben setzen und Kürbiskerne drüberstreuen.

Warmer Salat aus
günen Bohnen und Tomaten

von Renate Holz

für 4 Personen als Beilage oder solo für 2 Hungrige

 

500 g grüne Bohnen
2 große Fleischtomaten
1 Bund Bohnenkraut
4 EL Olivenöl
2 EL Balsamico-Essig
1 kleine rote Chilischote (oder ¼ TL Harrissa)
1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
Salz, Pfeffer
½ Bund Zitronenthymian (oder Schalenabrieb von ½ Bio-Zitrone)
ca. 100 g Feta (nach Bedarf)


Tomaten und Dressing vorbereiten:
Tomaten teilen, Kerne entfernen, Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden
(falls die Tomaten eine sehr feste Schale haben: häuten)
Chilischote putzen, in dünne Ringe oder kleine Würfel schneiden,
Blättchen vom Zitronenthymian abzupfen,
Öl und Essig verschlagen, salzen, pfeffern, mit Tomaten, Chilischote, Knoblauch und
Thymian mischen


Feta gegebenenfalls zerbröseln


grüne Bohnen putzen, lange teilen
zusammen mit Bohnenkraut in kochendem Salzwasser bissfest garen,
abgießen, Stängel vom Bohnenkraut auslesen
mit Tomaten mischen, gegebenenfalls Feta drüberstreuen, sofort servieren


Dazu passen:
Baguette / Ciabatta
Pellkartoffeln / Ofenkartoffeln
Polenta als Brei oder als Schnitten

Grüne-Bohnen-Kartoffel-Pfanne

von Renate Holz

für 2 Personen

 

ca. 500 g neue Kartoffeln gründlich abbürsten, mit Schale in Spalten schneiden, mit einem Zweiglein Rosmarin in Olivenöl kräftig anbraten, nach ein paar Minuten salzen, Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze ca. 10 – 15 min. weiter braten, dabei zweimal wenden

 

in der Zwischenzeit

ca. 250 g Buschbohnen putzen, in mundgerechte Stücke schneiden, mit etwas Bohnenkraut bissfest garen, abgießen, Bohnenkraut entfernen.

 

1 – 2 Zwiebeln in schmale Streifen schneiden,

ca. 50 g Schafskäse würfeln oder bröseln,

ca. 200 g möglichst kleine Tomaten (Kirsch oder Wild) putzen (nicht zerteilen).

 

Wenn die Kartoffeln fast gar sind, Rosmarin entfernen, Zwiebeln zufügen und offen bei mehr Hitze weiter braten, bis Kartoffeln knusprig und Zwiebeln leicht gebräunt sind.

Bohnen und Schafskäse zufügen, Käse leicht anschmelzen lassen.
Tomaten zufügen.

 

Sofort servieren.

 

Dazu passt ein Salat (Blatt oder Babyspinat, aber auch aus junger Roter Beete).

 

Tipps, Varianten:

 

  • Bei Bedarf etwas Knoblauch und / oder 1 kleine aufgeschlitzte Chilischote mitbraten. Vor dem Servieren entfernen.
  • Die Tomaten sollen warm sein, aber keinen Saft abgeben. Wenn es keine kleinen Tomaten gibt: Fleischtomate entkernen, in mundgerechte Stücke schneiden, mit 1 Msp. (Rohr-)Zucker bestreuen.
  • Das Gericht gelingt besonders gut in einer Pfanne oder einem weiten Topf mit dickem Boden und einem schweren, gut passenden Deckel.

Zwiebel-Rhabarber-Gemüse

von Renate Holz

für 4 Personen


700 g Zwiebeln
300 g Rhabarber (geputzt - es dürfen keine holzigen Teile dran sein)
1 kleiner Zweig Rosmarin
1 gehäuften EL Zucker
etwas Balsamico
Pfeffer, Salz


Zwiebeln schälen, in Viertel oder Achtel schneiden
Rhabarber in ca. 1 cm lange Stücke schneiden
Zwiebeln in Butter oder Öl zusammen mit dem Rosmarin bei wenig Hitze dünsten
Zucker zugeben, karamellisieren lassen
mit etwas Wasser oder Brühe ablöschen, salzen, pfeffern
Rhabarber zugeben, kurz mitköcheln lassen
(Zwiebeln und Rhabarber sollen noch Biss haben)
Rosmarin entfernen
mit Balsamico abschmecken


Schmeckt gut zu:
Ofen- oder Stampfkartoffeln oder
Linsen-Bratlingen

Pikante Schnecken

von Renate Holz

für ca. 12-15 kleine Stk.

 

250 g Mehl 1050er

ca. 125 ml Wasser lauwarm

15 g frische Hefe

30 ml Olivenöl

5 g Salz  

 

250 g Lauch (geputzt)

bisschen Öl

ca. 150 g Frischkäse

20 g geriebener Bergkäse

Salz

Pfeffer

Muskatnuss

 

Alle Zutaten für den Teig mischen, ca. 10-15 min. kneten,

abdecken, mindestens 1 Std. bei Zimmertemperatur gehen lassen

 

Lauch in schmale Streifen schneiden,

in Öl bei mittlerer Hitze und mit geschlossenem Deckel 6-8 min. dünsten,

Frischkäse unterrühren, kräftig würzen,

auf mindestens Handwärme abkühlen lassen

 

Ofen auf 180° C vorheizen

 

Teig nochmals durchkneten,

auf ca. 35-40 x 25-30 cm ausrollen,

Füllung darauf verteilen, dabei an beiden Längeseiten einen Streifen freilassen,

Teig aufrollen, Rolle in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden,

Scheiben auf Blech legen, dabei etwas „nachrunden“,

Käse aufstreuen

ca. 20 min backen

 

lauwarm oder kalt servieren

 

Varianten:

Zwiebeln und getrocknete Tomaten, Kräuter der Provence, Knoblauch

Printen von Oma Anna

von Monika Zebski

 

400 g Rübensirup

150-180 g  geschmolzene Margarine

200 g Zucker

10 g Backpulver

750 g Vollkornmehl

125 g Krümelkandis

1 TL Zimt

1 Prise gemahlene Nelken

1 EL Anispulver

1 EL gestoßener Anis (oder Pulver)

1 TL Lebkuckengewürz

1 TL Spekulatiusgewürz

 

Die trockenen Zutaten gut mischen, das Rübensirup in der geschmolzenen Margarine verrühren, dann zu den trockenen Zutaten geben und zusammen verkneten. Den Teig eine Weile bei Raumtemperatur ruhen lassen, dann zwischen Frischhaltefolie dick ausrollen und Formen (z.B. Elche) ausstechen. Nach Wunsch mit einem Loch zum Aufhängen versehen, auf Backpapier ca. 15 Minuten bei 160-180°C backen.

Gewürzbirnen mit Vanilleeis

aus: Irmela Erckenbrecht, "Vegane Festmenüs", pala-verlag, 2013

 

4 mittelgroße Birnen, halbiert und entkernt

2 EL Margarine

½ TL Kardamom, gemahlen

1 TL Zimt, gemahlen

8 Nelken, ganz

1 Prise Salz

2 EL Quittengelee

4 kleine Lorbeerblätter

4 Kugeln veganes Vanilleeis

 

Außerdem: 4 Blatt Backpapier

 

Je 2 Birnenhälften mit der Schnittfläche nach oben auf ein Blatt Backpapier legen. Margarine, Gewürze, Quittengelee und je ein Lorbeerblatt auf die Birnen verteilen. Birnenhälften zusammenklappen und wie Bonbons im Backpapier einwickeln. Bei 180-200°C etwa 25 Minuten backen. Päckchen auf Tellern anrichten und erst beim Servieren öffnen. Mit je einer Kugel Vanilleeis garnieren.

Samosas

von Monika Zebski

 

12 Tiefkühl-Blätterteigblätter

3  Kartoffeln, mittelgroß bis größer, mit oder ohne Schale

1  Tasse Erbsen, tiefgekühlt

1  kleine Zwiebel

½  Möhre

½  rote Paprikaschote, ohne Kerne

2  Knoblauchzehen

1  Stück Ingwerwurzel, daumenlang, geschält

¼  Zitrone, Saft

2-3 EL Rapsöl zum Braten

Gewürze:

Schwarzer Pfeffer

Korianderpulver

Garam Masala

Kreuzkümmel Kumin

Gelbwurzel Kurkuma

Chilipulver

 

Gemüse klein würfeln, alles in Öl gar braten. Knoblauch pressen, Ingwer sehr klein gewürfelt dazu. Mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken.

Blätterteig auftauen, 1/12 der Mischung auf je ein Teigblatt geben, Teigrand mit Wasser bepinseln. Über Eck zu einer Dreiecks-Tasche zusammen legen, Rand gut zusammen drücken. Auf ein Backblech legen und mit Wasser bepinseln.

Im Ofen bei 160°C Umluft ca. 20 Minuten backen, bis die Oberseite leicht gebräunt ist.

Schmeckt heiß und kalt.

Süßer Zucchinikuchen

aus: Irmela Erckenbrecht, "Zucchini. Ein Erste-Hilfe-Handbuch für die Ernteschwemme", pala-verlag, 2004

 

3 Eier oder veganer Ei-Ersatz

1 Tasse Margarine

2 Tassen Ahornsirup oder Agavendicksaft

2 Tassen grob geraspelte Zucchini

1 Vanilleschote, ausgekratzt

4 Tassen Weizen- oder Dinkelvollkornmehl

1 Päckchen Backpulver

1 TL Zimtpulver

1 TL Salz

1/2 Tasse Nüsse oder Mandeln, grob gehackt

 

(1 Tasse entspricht etwa 250 ml)

 

Eier oder Ei-Ersatz aufschlagen, mit Margarine, Sirup oder Dicksaft, Zucchini und Vanille mischen. Mehl, Backpulver, Zimt und Salz zugeben und gut verrühren. Zum Schluss die Nüsse untermischen und die cremige Masse in zwei gefettete Kastenformen füllen. Bei 150-170°C etwa 1 Stunde backen (Gabeltest!).

Blätterteig-Füllhörnchen mit pikanter Erbsenfüllung

aus: Irmela Erckenbrecht, "Vegane Festmenüs", pala-verlag, 2013

 

4 Scheiben Blätterteig (tiefgefroren)

1 Zwiebel, fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

1 EL Margarine

3 EL Zitronensaft

200 g grüne Erbsen, frisch oder tiefgefroren

1 EL Kokosraspeln

1 geh. TL Koriander, gemahlen

1 geh. TL Kreuzkümmel, gemahlen

1 geh. TL Ingwer, gemahlen

½ TL Kurkuma

Salz, Pfeffer

 

Blätterteigscheiben nebeneinander auslegen, antauen lassen und mit dem Nudelholz dünn ausrollen. In etwa 0,5 cm breite Streifen schneiden und spiralförmig um 8 Hörnchenbereiter legen. (Alternativ Alufolie zusammenknüllen, zu spitzen Kegeln formen und die Blätterteigstreifen herumlegen.) Bei 180-200°C etwa 12 Minuten backen und die Hörnchen vorsichtig von den Formen lösen.

 

Zwiebel und Knoblauch in der Margarine glasig dünsten. Zitronensaft mit der gleichen Menge Wasser mischen und zugießen. Erbsen, Kokosraspeln und Gewürze (außer Salz und Pfeffer) zugeben und unter Rühren etwa 5 Minuten weiterdünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Füllung in die Hörnchen verteilen.

Kohlrabi-Carpaccio

von Renate Holz

als Vorspeise für 4 Personen

 

1 größeren oder 2 kleine Kohlrabi (möglichst Bio)

6 EL kaltgepresstes Öl

3 EL heller Balsamico-Essig

Abrieb von ½ Bio-Zitrone (wenn zur Hand)

frische Kräuter und essbare Blüten, z.B.

½ Bund Dill und

einige Blätter und Blüten vom Borretsch

Salz

Pfeffer

 

Kohlrabi putzen, dabei die kleineren Blätter beiseite legen (wenn Bio-Kohlrabi),

Kohlrabi vierteln, in feine Scheiben hobeln,

flach, dachziegelartig auf Teller ausbreiten,

Öl, Essig, Zitronenschale kräftig verquirlen,

zurückhaltend salzen und pfeffern,

kleine Kohlrabiblätter und Kräuter fein hacken, unter Soße ziehen,

Soße über Kohlrabi träufeln, aus der Mühle leicht nachpfeffern,

mit essbaren Blüten dekorieren

sofort servieren

Variationen:

Schnittlauch mit Schnittlauchblüten oder

Petersilie und Zitronenmelisse mit Ringelblumen-Blütenblättern.

Auch schön als essbare Deko: Kapuzinerkresse-Blüten

Als Hauptgericht passt gut: Risotto

Mango-Bananen-Curry

aus: Irmela Erckenbrecht, "Vegane Festmenüs", pala-verlag, 2013

 

100 g Zwiebeln, gehackt

1 Knoblauchzehe, gepresst

10 Kardamomsamen

3 EL Rapsöl

2 rote Chilis, entkernt und gehackt (Handschuhe tragen!)

1 TL Kurkuma

1-2 TL Currypulver

400 ml Kokosmilch

200 ml Gemüsebrühe

150 g grüner Paprika, in 1 cm große Würfel geschnitten

2 unreife Mangos, geschält, entkernt und grob gewürfelt

500 g Bananen, in 1,5 cm breite Scheiben geschnitten

1 TL Salz

Pfeffer, frisch gemahlen

3 EL Kokosraspeln

 

Zwiebeln, Knoblauch und Kardamom im Öl glasig dünsten, Chilis, Kurkuma und Currypulver einige Minuten mitbraten lassen. Kokosmilch und Gemüsebrühe zugießen und bei kleiner Hitze etwa 15 Minute köcheln lassen.

Paprikawürfel etwa 3 Minuten mitköcheln lassen, dann Mango und Bananen zugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Kokosraspeln bestreuen.

Apfelbrot

 

1 kg Äpfel grob geraspelt mit

250 g braunem Zucker

1 EL Kakao

1/2 TL Zimt

1 P Lebkuchengewürz

150 g ganzen Haselnüssen (und/oder Mandeln)

 (250 g Rosinen, wenn gewünscht) und

1-3 EL Rum

vermischen und über Nacht zugedeckt an einem kühlen Ort ziehen lassen.

500 g Mehl und

1 P Backpulver

dazugeben und mit dem Kochlöffel oder den Händen vermischen.

In eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und bei 160 °C etwa 90 Minuten backen.

Die Menge reicht für eine große Brot-Kastenform oder zwei kleine Kuchen-Kastenformen von 20 cm Länge.

Orangen-Linsen-Kokos-Creme

aus: Irmela Erckenbrecht, "Vegane Festmenüs", pala-verlag, 2013

 

1 Zwiebel, gehackt

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

1 EL Öl

200 g rote Linsen

1 TL Currypulver

1 l Gemüsebrühe

1 kleine Bio-Orange

50 ml Kokosmilch

Salz, Pfeffer

50 g Kokos-Chips

1 Kästchen Kresse

 

Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten, Linsen kurz mitdünsten lassen und mit Currypulver bestäuben. Gemüsebrühe angießen und bei schwacher Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Orange heiß abwaschen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Von der restlichen Schale zum Garnieren einige sehr feine Streifen abschneiden. Orangenschale und –saft sowie die Kokosmilch in die Suppe einrühren, im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe auf Teller verteilen und mit Orangenschalenstreifen, Kokos-Chips und Kressekeimlingen garnieren.

Butterkohl – Röllchen

von Renate Holz

 

75 - 100 g Hirse und 50 g gelbe Linsen (zusammen 1 Tasse voll)
mit 2 Tassen Wasser und 1 Lorbeerblatt aufkochen, ausquellen lassen.
Die Mischung soll knapp gar sein, aber nicht bröselig, sondern formbar.

 

Während des Ausquellens 6 - 8 getrocknete Tomaten klein schneiden, unterheben.
Mindestens auf Handwärme abkühlen lassen.
Kräftig würzen mit Salz, Pfeffer, Kräutern nach Belieben, z.B. Kräutern der Provence, aber auch Petersilie oder Bohnenkraut.

 

8 - 10 Butterkohlblätter waschen, rechts und links von Mittelrippe schneiden.
In Salzwasser blanchieren, abgießen, etwas abkühlen lassen, auslegen.

 

Häufchen von Hirse-Linsen-Mischung auf Blätter setzen, dabei etwas zusammendrücken.
Blätter rechts und links einschlagen, möglichst eng aufrollen, Päcken mit Garn fixieren.

 

½ ltr. Gemüsebrühe und 2 - 3 Knoblauchzehen in flachem Topf erwärmen,
Röllchen hineinsetzen, ca. 10 - 12 min. köcheln lassen, dabei einmal wenden, herausnehmen, abgedeckt abkühlen lassen.

 

Schmecken gut als Teil eines Vorspeisentellers oder zu Salat.
Auch gut: scharfe Salsa oder Pesto zu Röllchen reichen.

 

Varianten:

 

-          Mangold- statt Butterkohlblätter nehmen. Dann die Mangoldstiele in Gemüsebrühe bissfest garen, als Gemüse essen (z.B. zu Bratlingen aus eventuell übrig gebliebener Füllung).

-          Sommerwirsing- statt Butterkohlblätter nehmen. Dann längere Garzeit: ca. 20 min.

 

 

Hinweis:

 

Butterkohl ist eine alte Kohlsorte, die heute leider nur noch selten zu bekommen ist. Fragen Sie auf Wochenmärkten mit vielfältigem Angebot an „eigener Ernte“.
Der Kohl bildet sehr lockere Köpfe und wird deshalb blattweise geerntet. Die Blätter sind ziemlich groß, ausgesprochen zart und von mildem Geschmack.

Chili mexicana

von Stefan Preuße - zum selberkochen und weiterverbreiten

(für 4 Personen)

 

100g Sojagranulat für Hackfleischgerichte (z.B. von Hensel)

1/2 P (125g) Räuchertofu

700g passierte Tomaten

1 Glas Mais

1 Glas Kidney-Bohnen

2 Zwiebeln

1 große Knoblauchzehe

gekörnte Gemüsebrühe

Chilipulver

Salz

schwarzer Pfeffer frisch gemahlen

Olivenöl

 

Das Sojagranulat in 1/5l warmen Wasser mit 1 TL gekörnter Brühe 10 min einweichen.

In der Zwischenzeit die kleingeschnittenen Zwiebeln zusammen mit dem kleingeschnittenen Räuchertofu in Olivenöl goldbraun anbraten. Die Sojamasse dazugeben und kurz anbraten.

Mit den passierten Tomaten ablöschen und mit gekörnter Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer abschmecken.

Bohnen und Mais dazugeben. Die zerdrückte Knoblauchzehe untermischen und mit Chilipulver nach Belieben schärfen. Zur Verfeinerung noch ein Schuß Olivenöl unterrühren.

Mit Brot oder Reis servieren.

Bandnudeln mit Möhre und Kerbel

von Renate Holz

(für 2 Personen)

 

für Bandnudeln:

ca. 180 g Dinkelmehl (850er oder 1050er) mit 2 Eiern gründlich verkneten, Teig ca. ½ Std. im Kühlschrank ruhen lassen, Teig nochmals durchkneten – er muß elastisch sein, darf aber nicht kleben (je nach Bedarf Wasser oder Mehl unterkneten), Teig auf 2 - 3 mm Stärke ausrollen (dabei nach Bedarf bemehlen), in Streifen schneiden.

 

für Gemüse:

2 Möhren putzen und mit dem Sparschäler längs in Streifen schneiden,

Möhrenstreifen ca. 30 sec. in kochendem Salzwasser blanchieren, abgießen,

Wasser auffangen.

1 Bund Kerbel: einige kleine Zweige beseite legen, restliche Blätter abzupfen, fein

hacken, Stiele sehr fein hacken.

 

1 Zwiebel in schmale Streifen schneiden, in Olivenöl anschwitzen,

mit ca. 1/8 ltr. Weißwein ablöschen, salzen, pfeffern,

Kerbelstiele und Möhren zugeben, köcheln lassen, bis das Gemüse knapp weich ist,

ca. 1/8 ltr. Sahne und 2 EL geriebene oder fein gehackte Walnüsse

zugeben, nicht mehr kochen lassen !

Kerbel zufügen, abschmecken.

 

Bandnudeln im aufgefangenen Wasser (evtl. nachsalzen) al dente kochen – das

dauert bei den frischen Nudeln ca. 2 – 3 min.

Nudeln abgießen, gut mit Gemüse vermischen, abschmecken.

Mit Kerbelzweiglein dekorieren.

 

Varianten:

Vollkornnudeln statt selbsgemachter Bandnudeln – das Gericht schmeckt

besonders gut mit Nudeln aus Dinkel, Emmer oder Kamut

Pastinakensuppe
aus: Irmela Erckenbrecht, "Vegane Festmenüs", pala-verlag, Herbst 2013

 

1 Zwiebel, grob gehackt

2 Knoblauchzehen, zerdrückt

1 EL Butter oder Margarine

3 mittelgroße Pastinaken, in Würfel geschnitten

1 Liter Gemüsebrühe

50 g Erdnussbutter

½ TL Salz

½ TL Muskat, frisch gemahlen

Pfeffer

1 Lorbeerblatt

2 EL gesalzene Erdnüsse

 

Zwiebel und Knoblauch in der Butter oder Margarine glasig dünsten. Pastinaken dazugeben und mitdünsten lassen. Brühe mit Erdnussbutter mischen, mit Salz, Muskat, Pfeffer und Lorbeerblatt würzen und zugedeckt etwa eine Dreiviertelstunde köcheln lassen. Lorbeerblatt entfernen, die Suppe im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren und mit den gesalzenen Erdnüssen bestreuen.

Gedämpfter Brokkoli auf Polenta

Rotkohl-Rohkost

von Renate Holz

(für 2 Personen)

 

Rezept aus dem Veggietag-Gemüsestrauß:

1 Brokkoli

einigen Streifen Lauch (die weißen Teile)

2 - 3 Blättern Rotkohl

1 Chilischote

 

Schlotzige Polenta zubereiten.

Während frau / man die immer wieder umrührt:

 

Rotkohlblätter in sehr feine Streifen schneiden,

von 1 Bio-Orange einige Zesten abziehen, zum Rotkohl geben.

Orange filetieren,

Saft zusammen mit einigen Tropfen Ahornsirup unter Rotkohl mischen,

Filets darauf dekorieren.

 

VomBrokkoli Röschen abtrennen,

Strunk schälen, in mundgerechte Stücke schneiden,

Chilischote entkernen, quer in schmale Streifen schneiden

Lauchstreifen in Dämpfer legen, Brokkoli darauf, evtl. leicht salzen,

Chilistreifen darauf,

je nach Geschmack al dente oder weich garen.

 

Während dessen 2 - 3 Esslöffel Sonnenblumenkerne in trockener Pfanne leicht rösten,

Polenta als Spiegel in flache Suppenteller geben,

Brokkoli mit Chilischotenstückchen darauf dekorieren,

Sonnenblumenkerne über Brokkoli und Salat geben.

 

 Varianten:

-       Pinienkerne oder gehackte Mandeln statt Sonnenblumenkerne.

-       Haferflocken auf die Rohkost statt der Kerne, dann etwas Nussöl dazu.

-       Wer es sehr mild mag: Chilischote längs halbieren, als Deko servieren.

-       Wer den Lauch nicht nur zum aromatisieren des Brokkoli nehmen möchte, schneidet ihn quer in sehr feine Streifen und mischt ihn unter den Rotkohl.

 Gemüsesuppe
von Jacqueline Amirfallah

 

1 kg Möhre

1 kleiner Knollensellerie

1 kg Pastinaken

1 kg Lauch

2-3 Zwiebeln

1 Zehe Knoblauch

nach Wunsch ein Stück Ingwer

Lorbeer, Salz, Pfefferkörner,

Thymian, Rosmarin oder die
Kräuter die gerade da sind

 

Gemüse gründlich waschen, putzen und schälen, alle Schalen aufheben und klein schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein schneiden und in Olivenöl anbraten. Gemüseschalen dazu geben und mit anbraten. Mit 3 Litern kaltem Wasser bedecken, Salz, Gewürze und Kräuter zugeben und wenn die Brühe aufgekocht ist noch ca. 20 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb geben und das restlichen klein geschnittene Gemüse darin weich kochen. Nach Wunsch können auch Nudeln oder Reis zugegeben werden.

 

Guten Appetit!